Was zeichnet uns aus?

Jeder fängt mal klein an - so wie wir. Aus einer gemeinsamen Vision sind wir jetzt am Aufbau dran

Eva Tola 

Projektleitung, Pflegefachfrau MScN, Berufsschullehrerin und EX-IN Trainerin i.A.

Ich bin begeistert, dass der Kanton St. Gallen dem Verein EX-IN Schweiz den Auftrag gegeben hat eine institutionsunabhängige, ambulante Peerberatung aufzubauen, und in Aussicht stellt dies längerfristig zu finanzieren.

Dieses klar komplementäre Angebot zu bereits bestehenden Dienstleistungen ist nicht nur für alle Menschen des Kantons offen, sondern steht auch im Einklang mit Art. 26 Abs. 1 UN-BRK «Habilitation und Rehabilitation», wonach Massnahmen, einschliesslich mit Unterstützung durch selbst betroffene Personen getroffen werden sollen, zur vollen Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Aspekten des Lebens. 

Ich wünsche mir, dass in näherer Zukunft diese Art von Peerberatung in der ganzen Schweiz angeboten wird. 

Kontakt: [email protected] 

Melina Wälle

Admin und Triage,
Leitung AG Admin und Organisation,
Peer Beratung

35j., wohnhaft in TG, Ex-In zertifizierte Peer PMS seit 2018,  

Fachfrau Gesundheit EFZ & zertifizierte Med. Praxisgehilfin

 

Die partizipative Zusammenarbeit in diesem Projekt hörte sich für mich sehr spannend an und motivierte mich, einen Teil dieses großartigen Angebots sein zu können. 

Ich habe für mich erkannt, dass ich gerne außerhalb und institutionell unabhängig als Peer arbeiten möchte und das Gesundheitssystem im Bereich der „psychische Gesundheit“ präventiv unterstützen möchte. 

Die Arbeit an diesem Projekt ist sehr vielseitig und ich kann diverse Ressourcen aus meinem vorgängig beruflichen Werdegang auffrischen und nutzen. 

Andrea Uebelhard

Peer Beratungen,
Admin und Triage,
Leitung AG Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Homepage

42j, wohnhaft in St. Gallen

Ich komme ursprünglich aus dem Kaufmännischen Bereich und dem Verkauf. Mir ist die Peer Arbeit sehr wichtig und ich finde es toll, dass ich bei diesem Projekt dabei sein kann. So haben wir die Chance, die Peerarbeit einem grösseren Publikum bekannt zu machen. 

Ich hoffe, dass der Kanton St. Gallen das Projekt nach Abschluss als fester Bestandteil im Gesundheitswesen des Kantons verankert. 

 

Mit diesem Projekt können wir Menschen einen Rahmen und einen Raum bieten, welche nur erschwert Zugang zu Gesprächen haben, sei es aus Scham oder aufgrund fehlender Unterstützung. 
 

Ich bin gerne als Pionierin unterwegs und schätze die Projektarbeit. Deswegen freue ich mich, Teil der Projektgruppe zu sein, um mein Erfahrungswissen und meine beruflichen Ressourcen einbringen zu können. Da ich schon seit 2017 als Peer Tätig bin und schon in verschiedenen Institutionen Peer Arbeit aufgebaut habe, kommt mir das sehr zu gute. Ich freue mich auf das Projekt und hoffe das es nach der Pilot Phase zu einem Festen Bestandteil des Kanton St. Gallen wird. Das würde mich sehr freuen.

Heike Kranz


Peer Beratungen 
Projektmitarbeiterin

Warum mache ich das? 

Besonders gut an diesem Projekt gefällt mir, dass es für jede Person so unkompliziert ist, die Hilfe von Erfahrenen in Anspruch nehmen zu können. Ganz egal ob nach einem Klinikaufenthalt, frisch nach dem Erhalt einer Diagnose, in einer Krise oder was auch immer einem auf der Seele lastet, die Menschen können von ebenfalls psychisch Erkrankten bzw. Genesenen Mut, Hoffnung und Zuversicht erhalten. 

Die Menschen wissen, dass sie bei uns ernst genommen werden und wir können sie auf ihrem Genesungsweg begleiten. Wir sprechen auf Augenhöhe und haben wenig Berührungsängste da die soziale Distanz geringer ist. Betroffene fühlen sich zugehörig und erleben, dass sie nicht allein mit ihren Problemen sind. 

Spontane Kontakte sind bei diesem Projekt möglich. Wir können gemeinsam an der Prävention von Krisen, Rückfällen und anderen Themen arbeiten. Wir sprechen über Vorurteile, decken diese auf und verändern Glaubenssätze und Muster. Wir können uns gemeinsam mit den Menschen und ihren Themen auseinandersetzen, statt sie zu verdrängen 

Martina Aeberhard

 

Peer Beratungen 
Projektmitarbeiterin 

Ich bin 26 Jahre alt und komme ursprünglich aus Bern, wohne jedoch seit gut 4 Jahren in der Stadt St. Gallen. Ich habe die Weiterbildung Ex-In 2022 abgeschlossen und möchte mich mit der Peer-Arbeit für Betroffene engagieren wie auch Aufklärung über psychische Gesundheit betreiben. 

Die Mitarbeit bei diesem Projekt ist ein erster Schritt für mich in die Peer-Arbeit. Ich finde es spannend und lehrreich in einem solchen Projekt mit zu wirken und von Anfang an dabei zu sein. Ich möchte Menschen in schwierigen Phasen ihres Lebens begleiten und Hoffnung geben. 

Die Arbeit ist für mich eine grosse Herausforderung und zugleich ein Herzensprojekt. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie sehr mir eine Ansprechperson gefehlt hat. Eine Person, die mir mit ihrer eigenen Erfahrung Mut und Hoffnung macht, ohne mich zu bewerten oder zu verurteilen. Ich bin überzeugt, dass solche Begegnungen wohltuend und heilend sein können. 

Ich freue mich riesig, ein Teil dieses Projekts zu sein und hoffe möglichst vielen Betroffenen eine hilfreiche Begleiterin zu sein. 



Stefan Ribler

Projektmitarbeiter 
Projektsupervisor


Linda Maurer

Vertretung Auftraggeber Verein EX-IN Schweiz
Stv. Projektleitung, Meldeanlaufstelle, Sozialarbeiterin BSc HSLU SA bei Pro Infirmis

 

Ich freue mich darüber, dass der Kanton St. Gallen neue Wege beschreitet und im Rahmen dieses Pilotprojektes die Idee der Peerberatung auch im Bereich der mentalen Gesundheit fördert. Es benötigt viel Engagement und Herzblut aller Beteiligten und immer wieder eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, mit den eigenen Ressourcen und der eigenen mentalen Gesundheit. 

Die psychische Gesundheit betrifft uns alle, ganz egal in welchen Bereichen und mit welchem Hintergrund wir unterwegs sind. Für mich ist die Peerberatung ein ergänzendes und sehr wertvolles Angebot und sollte Hand in Hand mit Fachberatungen laufen. 

Als Sozialarbeiterin bei Pro Infirmis darf ich jeweils einen spannenden und abwechslungsreichen Arbeitsalltag erleben und bin dankbar über all die Begegnungen mit Menschen und ihren Lebensgeschichten. Diese Lebensgeschichten sind unter anderem die Grundlage von Erfahrungen, welche nach gewonnener Einsicht in ein Erfahrungswissen münden. Deswegen sollte auch eine Fachberatung den Personen gegenüber wertschätzend stattfinden. 

Kontakt: [email protected] 

Timur Steffen

Supervisor, Psychologe lic. phil., Notfallpsychologe und Dozent. 



Seit mehr als 25 Jahren begleite ich Menschen in schwierigen Lebenssituationen als Psychologe und Therapeut, vorallem aber als Mensch. Ich baue mein Handeln und unsere Zusammenarbeit auf gegenseitigem Verständnis, Respekt und ihren Bedürfnissen auf. In meiner Arbeit als Supervisor stehen das Verständnis und die Begegnung auf Augenhöhe im Zentrum. 

EX-IN stellt für mich eine notwendige Erweiterung des bestehenden Angebotes an Hilfestellungen im Bereich der mentalen Gesundheit dar und es ist mir eine Freude, einen Teil dazu beitragen zu dürfen mit meiner Erfahrung.

Weitere Infos und Kontakt: psycoach.ch

Matthias Ischi

Controlling Finanzen

Daniel Suter

 Geschäftsführer Redline


 
Gerne unterstützen wir dieses Projekt! 
Es gibt uns im Gegenzug wichtige Hinweise, was die Peerarbeit-Prozesse für Anforderungen mit sich bringen. 
Ich wünsche allen Beteiligten das Gedeihen eines wertvollen Angebots. 

Unser Projekt

Wer ist alles dabei und Unterstützt uns?

EX-IN Schweiz

Kanton St. Gallen

Redline

Redline


 Beratungsgespräche werden ab September 2023 

wieder angeboten.

Sie können sich bei uns jetzt schon  anmelden.


Kontakt und Anmeldung zur Beratung
Telefon Nr. 076 310 36 13
[email protected]